Infrarot-Technik (Technologische Nachahmung der Natur)
Die Vorgeschichte
Was wussten die Römer über Wärme?
Für einen römischen Bauarbeiter wäre es nicht denkbar gewesen, zum Heizen eines Raumes nur dessen gesamten Luftinhalt aufzuheizen.
Die Verbindung dieser Kultur zur Natur war noch intakt, somit wurden die Techniken der Natur angeglichen. Es genügt die Strahlungstemperatur der Frühlingssonne, damit unsere Frühlingsblumen selbst bei Eis und Schnee blühen können und es ist keine hohe Lufttemperatur notwendig, um das Leben beginnen zu lassen.
Dieses einfache Prinzip war zur Zeit der römischen Hochkultur noch bekannt. Räume wurden nicht durch Lufterwärmung, sondern durch Wärmestrahlung beheizt. Fußbodenheizung, und Strahlungsofen sind also keine neuzeitlichen Erfindungen, sondern 2000 Jahre alt.
Das Funktionsprinzip
Dieses Heizsystem ist eine auf Infrarot basierende Flächenheizung. Die Energiequelle des Systems ist Strom. Durch die elektrische Energie wird langwelliges Infrarot erzeugt. Die im Raum befindliche Materie wird erhitzt und gibt wiederum Wärme an andere Körper im Raum weiter. Somit wird die Wärme gleichmäßig im Raum verteilt.
Unser System erwärmt zu ca. 30 % die Luft und verteilt ca. 70 % Strahlenwärme gleichmäßig im Raum. Diese angenehme Wärme ist von Kachelöfen oder Kaminen bekannt. Durch die einfache Selbstmontage, wird die Infrarot-Flächenheizung wie ein Gemälde Wand befestigt. Die Wärme macht sich die Baumasse zu nutze, indem es Wände erwärmt, die als latente Wärmespeicher fungieren. Herkömmliche Heizsysteme erwärmen nur die Luft vor dem Heizkörper, die dann im Raum zirkuliert.
Das Prinzip ist also ganz einfach: Auspacken, montieren, Stecker in die Steckdose und Sie fühlen die Wärme schon nach wenigen Minuten.
Die Wärmequelle der Zukunft
Die Infrarot-Heizsysteme sind sparsam im Verbrauch, gesund und umweltfreundlich. Infrarot Wärme funktioniert nach einem natürlichen Prinzip und ist mit einer sehr geringen Lufterwärmung und -bewegung verbunden. Die Wärme wird direkt auf den Körper und andere feste Materie im Raum übertragen und benötigt nicht die Luft als Transportmittel.
Die Sonne führt uns dieses Wirkungsprinzip täglich vor Augen. Als einfaches Beispiel dienen unsere Seen, die im Frühjahr noch eiskalt und wenige Wochen später, angenehm warm sind. Würde nur die Luftwärme diese Seen erwärmen, wäre das Baden selbst im Hochsommer unmöglich.
Die von der Sonne stammenden
Infrarotwellen durchdringt das Wasser und erwärmt,
dieses bis in die Tiefe von 20 Metern.
Ein weiteres Beispiel: Wenn wir in der Sonne stehen wird uns
warm, gehen wir in den Schatten wird uns sofort
kalt, obwohl die Lufttemperatur in der Sonne und
im Schatten gleich sind.
Die Wandstrahlungsheizung erwärmt mittels infraroter Strahlung gleichmäßig alle Raumflächen, die die Strahlung reflektieren.
Die Raumluft bleibt kühler, Kondensat und Schimmel
an den wärmeren Raumflächen sind ausgeschlossen.
Die durch den herkömmlichen Heizkörper erwärmte Luft transportiert die Wärme mittels Konvektion in den Raum. Die Ecken zwischen Wand, Boden- und Deckenflächen werden vom Warmluftstrom weniger versorgt und bleiben kühler. Dort entstehen bei erhöhter Luftfeuchtigkeit Kondensat, Schmutz und Schimmel - also nicht als Folge einer Wärmebrücke, sondern einer Wärmeunterversorgung.